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Deutschland: Leitmarkt für die Elektromobilität – Die Phase des Markthochlaufs der Elektromobilität hat begonnen.

Das gemeinsame Verbundprojekt EmoStar²K zwischen DIN, DKE (VDE) und NAAutomobil (VDA) unterstützt die Zielerreichung durch koordinierende Maßnahmen sowie geeignete Begleitmaßnahmen im Bereich der Standardisierung.

Neues Teilvorhaben für Sicherheitskonzepte elektrischer Traktionsspeicher

Projekt

Thermal Propagation/ Untersuchung von Trigger-Methoden zur Initialisierung des zellinternen Kurzschlusses als Entwicklungsgrundlage für angemessene Sicherheitskonzepte elektrischer Traktionsenergiespeicher

Hintergrund

Elektrofahrzeuge sollen konventionell betriebene Fahrzeuge ersetzen, um künftig von fossilen Brennstoffen unabhängig zu werden und um lokale Emissionen sowie den Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren. Weiterhin sorgen geringere Verluste im Antriebsstrang für eine verbesserte Energieeffizienz und Rekuperation gestütztes Bremsen für eine geringe Feinstaubbelastung.
Durch die Elektrifizierung des Antriebsstrangs und der Forderung nach Erhöhung der Reichweiten besteht der Trend elektrische Fahrzeuge mit immer größeren elektrischen Traktionsenergiespeichern auszurüsten. Aufgrund des beschränkten Raumangebots kann auch durch eine Erhöhung der Energiedichte im Modul mehr Energie auf gleichem Raum gespeichert werden. In diesem Zusammenhang werden das Verständnis von Sicherheitsaspekten elektrischer Traktionsenergiespeicher und die Bewältigung interner Fehler immer wichtiger.

Ziel

Um das Sicherheitsverhalten von elektrischen Traktionsspeichern zu evaluieren, ist es notwendig, die Einwirkung eines absichtlich ausgelösten zellinternen Kurzschlusses auf ein Modul bzw. den Speicher zu untersuchen. Hierzu gibt es bereits einen Ansatz im Bereich der Normung, ISO 6469-1/AMD1, welche unter der Bezeichnung „Safety management of thermal runaway propagation“ geführt wird. Diese Norm soll eine Vorschrift zur Testdurchführung und eine Anweisung der aufzuzeichnenden Versuchsobservablen beinhalten. Ein viel diskutierter offener Punkt im Zusammenhang mit der Versuchsdurchführung ist die Eignung von Trigger Methoden zur Auslösung des thermischen Ereignisses in einer Zelle.
Ziel des beabsichtigten Projekts ist die detaillierte Untersuchung der Randbedingung von zwei ausgewählten Trigger Methoden. Die Ergebnisse des Projekts dienen zur Vervollständigung der Norm ISO 6469-1/AMD1, welche die notwendigen Informationen bereitstellen soll, ein angemessenes Sicherheitskonzept für Traktionsenergiespeicher entwickeln zu können.

Projektnehmer

Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung

Durchführung

01/2018 bis 06/2018


Ihr Ansprechpartner

Stephan Krähnert | VDA

Telefon: +49 30 897 842 324
E-Mail: kraehnert@vda.de