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Deutschland: Leitmarkt für die Elektromobilität – Die Phase des Markthochlaufs der Elektromobilität hat begonnen.

Das gemeinsame Verbundprojekt EmoStar²K zwischen DIN, DKE (VDE) und NAAutomobil (VDA) unterstützt die Zielerreichung durch koordinierende Maßnahmen sowie geeignete Begleitmaßnahmen im Bereich der Standardisierung.

Neues Teilvorhaben für die Ermittlung von Vibrationslasten

Projekt

Ermittlung von Vibrationslasten an E-Maschine und Leistungselektronik für ISO 19453 und Erstellung von Drehzahlkollektiven

Hintergrund

In der IS0 T022/SC32/WG02 wurde die neue Normenreihe ISO 19453 zu Umgebungsbedingungen von Komponenten spezifisch für Hybrid- und E-Fahrzeuge erstellt. Der Teil 3 dieser Normenreihe beschäftigt sich mit der Schwingungserprobung dieser Komponenten. Im bisherigen Projektverlauf konnte es u.a. durch vorherige Projektmittel erreicht werden, dass anhand der dabei ermittelten Fahrzeugbelastungsdaten die Prüfprofile maßgeblich durch Deutschland beeinflusst wurden.

In der Diskussion im ISO-Arbeitskreis ist man sich einig, dass die Datenbasis für die Prüfprofile noch nicht auf einer hinreichend breiten Statistik beruht und noch nicht die Vielfalt der am Markt bereits befindlichen oder geplanten Fahrzeugklassen abdeckt.

Zudem wird für die Prüfdauerberechnung von PHEV-Komponenten am Verbrenner das Drehzahlkollektiv zugrunde gelegt. Hier konnte im Vorgängerprojekt aufgrund der Varianz an Antriebstopologien nur ein PHEV-Fahrzeug herangezogen werden. Daher wird auch hier eine belastbarere Datenbasis angestrebt durch Fokussierung auf PHEVs.

Ziel

Die bisher vorhandene Datenbasis soll durch mehrere Fahrzeugmessungen an PHEVs (sowohl Schwingbeschleunigung als auch Drehzahlkollektiv) verbreitert werden, um abhängig vom Einbauort und ggf. von der Erzeugnisklasse standardisierte Prüfprofile ableiten zu können, die in die Überarbeitung der ISO 19453-3 eingebracht werden sollen, bspw. im Rahmen der geplanten Verschmelzung mit der Normenreihe ISO 16750.
Je breiter die Datenbasis an Fahrzeugmessungen auf deutscher Seite, insbesondere von Fahrzeugen deutscher OEM, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die standardisierten Profile die deutsche Erprobungsphilosophie widerspiegeln werden.
Mit diesem Projekt könnte der technische Vorsprung gegenüber den anderen beteiligten Ländern in dem o.g. ISO-Projekt ausgebaut werden. Zudem wird mit einer erweiterten Datenbasis die Umsetzung des Normungsvorhabens beschleunigt und damit früher eine bessere Grundlage für die schwingungstechnische Auslegung von Hybrid- und E-Fahrzeugkomponenten gelegt.

Projektnehmer

Robert Bosch GmbH

Durchführung

10/2018 bis 08/2019


Ihr Ansprechpartner

Stephan Krähnert | VDA

Telefon: +49 30 897 842 324
E-Mail: kraehnert@vda.de